Ostritz
Leben Energie Fluss
Das Städtchen Ostritz liegt am westlichen Neißeufer, direkt an der Grenze zu Polen. Hier findet sich Deutschlands östlichster Weinberg. Im romantischen Neißetal am südlichen Ortsrand liegt das 1234 von der Gemahlin des böhmischen Königs Wenzel II. gegründete Zisterzienserinnenkloster Marienthal, dessen klösterliches Leben bis heute keine Unterbrechung erfahren hat.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entstand die heutige Klosteranlage im Stile des Barocks mit einer Vielzahl wundervoller Details. Im Klosterhof befinden sich der Brunnen mit der Dreifaltigkeitssäule und der Statue des Hl. Nepomuk vor der großartigen Fassade des Konventgebäudes mit seinen beiden überkuppelten Flügelbauten und dem turmartig vorgezogenen Mittelbau. Eine besondere Attraktion ist der Garten der Bibelpflanzen.
An jedem Ostersonntag erklingen in Ostritz alle Glocken, um die Saatreiterprozession anzukündigen. Rund 100 Reiter starten an der kath. Kirche und umreiten dann den Marktplatz bevor sie im Klosterhof von der Äbtissin begrüßt werden und die Osterbotschaft überbringen. Im Anschluss daran wird um die Felder der Ostritzer Flur geritten. Die Prozession endet schließlich mit dem dreimaligen Umritt des Marktplatzes.
Auswahl touristischer Angebote:
- Historischer Marktplatz
- Kloster St. Marienthal mit Klosterkirche
- Schausägewerk
- Garten der Bibelpflanzen
- Neißetal mit Klosterwald
- Neißewehr mit Wasserkraftanlage
- Stationsberg und Weinberg
- Ausstellung Energie-Werk-Stad(t)t
- Freibad
- Stadt am Oder-Neiße-Radweg
mehr Informationen unter: www.ostritz.de







